Großes entsteht immer im Kleinen (Maßstab)

Beschreibung der HO-Anlage
-Eisenbahn in Franken-

Vorbild
Eine fränkische Mittelgebirgslandschaft mit einer "Altbaustrecke" für Dampfbetrieb auf der unteren Ebene und einer "Neubaustrecke" auf der oberen Ebene mit Oberleitungsbetrieb ist die Grundlage der Planung. Der Bahnhof "Frankenberg" steht als Gemeinschaftsbahnhof zwischen den beiden Strecken. Die Altbaustrecke wird über eine Fußgängerbrücke, die Neubaustrecke über eine Unterführung im Bahnhofsgebäude erreicht.

Nördlich des Bahnhofs liegt der Ort Frankenberg, dessen Altstadt von einer Stadtmauer mit Wehrtürmen umgeben ist. Am anderen Ende der U-förmigen Anlage befindet sich Schloss "Weinstein", das von der Neubaustrecke unterquert wird. An der Strecke befindet sich weiterhin ein mittleres Bahnbetriebswerk sowie die Ausläufer der Ortschaft "Burgwald".

Anlagenform
Es ist eine U-förmige Anlage mit unterschiedlicher Schenkellänge von 4,40 m / 5,30 m bei einer Tiefe von 2,70 m. die Anlage besteht aus insgesamt fünf  Segmenten mit einer jeweiligen Größe von 2,00 m bis 2.25 m Länge und einer Breite von 0,80 m bis 1,00 m. Die Verbindung erfolgt mit einem schwalbenschwanzförmigen Stecksystem und Maschinenschrauben zur festen Verankerung.

Konstruktion
Die Segmente sind aus 10 mm Pappelsperrholz verstärkt mit Vierkantleisten in Spantenbauweise zur Gewichtsreduzierung gebaut. Die Gleise liegen durchgehend auf 6 mm Kork mit angedeuteter Böschung. Auf der Neubau- als auch auf der Altbaustrecke findet Naturschotter Verwendung. Die Landschaft wurde mit Drahtgewebe vorgeformt und mit Gips überzogen. Der weitere Aufbau erfolgte mit verschiedenen Farben und handelsüblichem Gestaltungsmaterial. Wo möglich, fanden Naturstoffe wie Sand, Äste und Sträucher einen Platz. Die Häuser entstanden aus Bausätzen der einschlägigen Hersteller.

System
Die Anlage kann sowohl im 3-Leiter-Wechselstrom als auch im 2-Leiter-Gleichstromsystem betrieben werden. Die Steuerung ist für beide Systeme jeweils getrennt vorhanden.
Um einen möglichst abwechslungsreichen Fahrbetrieb gestalten zu können, wurden im Innern der Anlage zwei Schattenbahnhöfe mit jeweils sechs Gleisen untergebracht. Rund 100 lfdm Gleise sowie 48 Weichen wurden verlegt.

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Stand: März 2014